Herman Hertzberger war wie kaum ein anderer europäischer Architekt seit den frühen 1980er Jahren bis zur Jahrtausendwende mit den städtebaulichen und architektonischen Themen Berlins befasst. Doch der größte Teil dieser jahrzehntelangen Auseinandersetzung blieb ungebaut: Nur zwei von 16 geplanten Projekten wurden realisiert, einige durch das historische Ereignis des Mauerfalls aufgegeben. Inken Baller, damals Kontaktarchitektin für Hertzbergers Berliner Projekte, dokumentiert gemeinsam mit der Architekturhistorikerin Brigitte Jacob erstmals vollständig alle für Berlin bearbeiteten Bauten und Projekte des niederländischen Architekten. Im Gespräch reflektierte Hertzberger seine Arbeit für die Hauptstadt, die noch immer Antworten auf aktuelle Fragen wie Vereinsamung und Wandelbarkeit bietet. Seine Collagen thematisieren wesentliche Fragen der Raumbildung und stellen als Denkwerkzeug in seinem Gesamtwerk ein Novum dar.
- Einzigartiger Einblick in das kaum bekannte Berliner Werk von Herman Hertzberger, einer Legende des niederländischen Strukturalismus
- Persönlicher Zugang zu elementaren Prinzipien der Architektur und des Städtebaus
- Bisher unveröffentlichtes Archivmaterial


Buchvorstellung mit Inken Baller und Brigitte Jacob am Donnerstag den 26.11.26 um 18:30Uhr im Deutscher Werkbund Berlin c/o BHROX bauhaus reuse, Ernst-Reuter-Platz, Kreisverkehr, 10587 Berlin.
Begrüßung
Kerstin Faber, Vorsitzende des Deutschen Werkbunds Berlin
Einführung
Alexander Koblitz, Architekt
Vortrag mit Blick ins Buch
Prof. Inken Baller, Architektin, und Dr. Brigitte Jacob, Architektin und Bauhistorikerin
Anschließende Frage- und Diskussionsrunde
Moderation: Prof. Dr. Franziska Bollerey
Die Werkbund-Veranstaltung findet im BHROX bauhaus reuse statt, basierend auf einer Kooperation zwischen dem Werkbund Berlin mit dem BHROX baushaus reuse / zukunftsgeraeusche.

